Wichtel vs. Elf on the shelf

Wenn man sich so die Streiche der Weihnachtswichtel anschaut, findet man diese oft auch beim Elf on the shelf und umgekehrt. Dabei sind die beiden Traditionen von Grund auf verschieden. Doch was ist der Unterschied zwischen dem Wichtel und dem Elf on the shelf?

Die Wichteltüre hat ihren Ursprung in der Weihnachtstradition Skandinaviens. Was der Julenisser in Dänemark und Norwegen, ist Tomte in Schweden und Tontuu in Finnland.

Eines haben alle gemeinsam. Die Weihnachtswichtel sind die Helfer des Weihnachtsmannes und helfen bei sämtlichen Weihnachtsvorbereitungen. Doch auch das Beschützen von Hof und Haus und deren Bewohner zählt zu Wichtels Aufgaben. Man sollte sich stets gut um die Hausfreunde kümmern und ihnen Hafergrütze oder Milchreis vor die Türe stellen. Dies ist ein Zeichen des Danks und der Würdigung seiner Arbeit.

Vernachlässigt man dies oder verliert sogar den Glauben an ihn, wird er zum sogenannten Drillenisse und spielt seine Streiche.

Die Wichtel bekommt man niemals zu Gesicht. Denn sie dürfen vom Menschen nicht gesehen werden. Doch wenn man genau hinschaut, findet man Fußabdrücke. Manchmal kannst du sie sogar hören. Du musst sehr leise sein, dann kannst du den Wichtel schmatzen oder arbeiten hören. Und genau das, macht die Wichteltüre so geheimnisvoll. Ausführliche Informationen findest du hier.

Elf on the shelf

Der Elf on the shelf ist ein amerikanischer Trend und stammt aus der Feder der Autorin Carol Aebersold. Gemeinsam mit ihrer Tochter hat sie 2005 das Buch „The Elf on the Shelf. A Christmas Tradition“ geschrieben. Das Buch handelt von kleinen Elfen, die zur Adventszeit vom Weihnachtsmann geschickt werden, um die Kinder zu beobachten und zu beschützen.

Im Gegensatz zum unsichtbaren Wichtel ist der Elf eine sichtbare Puppe. Es gibt eine männliche und eine weibliche Version. Die Puppe hat biegsame Arme und Beine, einen Kopf aus Hartplastik und erinnert mit seinem Outfit an den Weihnachtsmann.

Diese zieht nach Thanksgiving ein und bleibt bis Heiligabend. Der Elf soll im Auftrag des Weihnachtsmannes die Kinder beobachten und zum lieb sein animieren. Dazu sucht er sich täglich einen neuen Platz. Dabei treibt er allerhand Schabernack und hält viele lustige Überraschungen bereit.

Nachts fliegt der Elf dann zum Weihnachtsmann an den Nordpol und berichtet ihm ob die Kinder brav waren.

Es gibt eine wichtige Regel:

Der Elf darf nicht berührt werden, sonst verliert er seine Zauberkraft

Die Kinder dürfen (und sollen) mit dem Elfen sprechen. Auch wenn er nicht antwortet. Briefe an den Weihnachtsmann übergibt er ihm persönlich bei seiner nächtlichen Berichterstattung.

Hier findest du ein Elf on the Shelf-Set

In den letzten Jahren ist aus dem süßen Weihnachtsbrauch ein nicht kindgerechter „Naughty Elf“ entstanden. Dieser treibt nicht jugendfreien Schabernack und dient zur Belustigung und dem Vertreib der Wartezeit bis Weihnachten für Erwachsene.

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